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"Geflohen, Vertrieben - Angekommen? Aspekte der Gewaltmigration im 20. und 21. Jahrhundert"


©Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V.

Flucht und Vertreibung aus historischer und aktueller Perspektive stehen im Zentrum dieser Ausstellung, die vom 04.10.2017 – 04.11.2017 in der Stadtbücherei zu sehen ist.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. hat diese Wanderausstellung realisiert. Diese Ausstellung ist wissenschaftlich begleitet worden durch Prof. Dr. Jochen Oltmer, vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien an der Universität Osnabrück.

Die Bilder in den Medien von der Balkanroute erinnerten an die Trecks der Flüchtlinge und Vertriebenen, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat aus Angst vor Gewalt und Krieg zwangsweise verlassen mussten und dabei oft nicht mehr besaßen, als das, was sie am Leibe trugen. Viele von ihnen hatten Angehörige im Krieg verloren und waren von den Ereignissen rund um den Krieg schwer traumatisiert worden.

Die Wanderausstellung „geflohen, vertrieben – angekommen?!“ greift daher die aktuellen Herausforderungen auf und bettet sie in den historischen Kontext des Themas ein.

Am Beispiel der Flucht und Vertreibung von Deutschen 1933 bis 1945/46 und der aktuellen Situation veranschaulicht sie, wie Mechanismen der Gewaltmigration zu allen Zeiten funktionieren, aber auch, welche Probleme sich bei Ankommen der Flüchtlinge und Vertriebenen in einer neuen „Heimat“ ergeben.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Stadtbücherei geöffnet.

Dienstag 10-13 Uhr und 15-18 Uhr

Mittwoch 15-18 Uhr

Donnerstag 10-13 Uhr und 15-18 Uhr

Freitag 09-13 Uhr und 15-18 Uhr

Samstag 10-13 Uhr

Am 18.10.2017 wird Prof. Dr. Oltmer einen Vortrag  zum Thema Gewaltmigration in der Stadtbücherei halten. Für den Vortrag sind Anmeldungen in der VHS unbedingt erforderlich. Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt 4,50 €. Für Mitglieder des Volksbundes ist der Eintritt frei.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. und der VHS.

Für Informationen oder zur Anmeldung melden Sie sich bitte bei der VHS unter der Rufnummer: +49 2541 9481-0 oder per Mail an vhs@coesfeld.de

Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier herunterladen!


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