Ausstellung: Bildung und Kultur im öffentlichen Raum – 35. Jahre Fall des Eisernen Vorhang

Hier sehen Sie das erste Plakat zur Ausstellung „Aufbruch nach Europa“, des Bürgerarchiv Leipzig e.V, die auch das Copyright besitzen.

©Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.

Die Veranstaltungsreihe "Bildung und Kultur im öffentlichen Raum - 35 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs“ " soll an die Ereignisse im „Epochenjahr 1989“  erinnern, als  der  Eiserne Vorhang fiel,  und damit einen Beitrag zur Einheit Europas leisten. Menschen und Initiativen im Kreis Coesfeld und dem anliegenden Münsterland, die bisher wenig Kontakt zur jüngeren deutschen, aber auch europäischen Erinnerungskultur hatten, werden inspiriert,  diese kennenzulernen. Schüler, Fach- und Lehrkräfte von sozialen und Bildungseinrichtungen sowie interessierte Personen erhalten die Möglichkeit, sich über die jüngere europäische Geschichte zu informieren, aber auch mit Vertretern der europäischen  Bürger- und Demokratiebewegungen ins Gespräch zu kommen.

 

Die Ausstellung: „Aufbruch nach Europa“, des Bürgerarchiv Leipzig e.V. stellt eine Verbindung  der Friedlichen Revolution in der DDR zu den ostmitteleuropäischen Demokratiebewegungen in 1989  her. Auf mehreren Tafeln werden  Ereignisse des Umbruchs aus 8 Ländern des ehemaligen Ost-Blocks gezeigt. Zivilgesellschaftlichen Gruppen aus der DDR hatten kaum oder wenig Kontakt zur Oppositionsbewegung in diesen Ländern

 

Ausstellung: Aufbruch nach Europa

 

In der europäischen Erinnerungskultur bekommt die Friedliche Revolution in der DDR durch den Fall der Berliner Mauer eine herausragende Stellung. Dieses historische Ereignis symbolisiert wie kein anderes den Erfolg der mittel-osteuropäischen Veränderungen 1989/90.

Der Mauerfall ist aber das Ergebnis eines globaleren Emanzipationsprozesses. Zivilgesellschaftliche Bewegungen der acht sozialistischen Staaten in Europa wurden

 

 in unterschiedlichem Maße von den Menschen in der DDR als Anregung und Vorbild in der eigenen Auseinandersetzung mit der kommunistischen SED-Diktatur aufgegriffen. Diese Wahrnehmung trug letztendlich zum Erfolg der Friedlichen Revolution bei. Auf den Fotos der Herbstdemonstrationen von 1989 in der DDR lassen sich viele Bezüge zum Schicksal der mittel- und osteuropäischen Nachbarn finden. Dieser Sinnzusammenhang brach jedoch mit den Möglichkeiten und Problemen der deutschen Einheit ab.

Die Ausstellung will Anregungen für eine zivilgesellschaftliche Erinnerungskultur über den nationalen Rahmen hinaus geben.

Zur Ausstellungseröffnung wird der bulgarischen Blues Musiker Vasko Krapkata (Vasil Georgiew), eine Ikone der bulgarischen Demokratiebewegung in 1989/1990,  wird ein musikalisches Programm aufführen und über das Leben in der Zeit des Kommunismus, der Massenproteste in 1989/1990, der aber auch der Gegenwart mit der Migration von Bulgaren berichten.

 
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